Einfaches RGB
Anna_Ciruales_zuge

Liebe Mallorca-Freundinnen und -Freunde

Eigentlich wollte ich nie nach Mallorca….

Wie ist es, wenn man plötzlich da lebt, wo man eigentlich nicht mal in die Ferien hin wollte… und dann voller Erstaunen merkt, dass man gar nicht mehr weg will?
Als absolute Italienliebhaberin nach Mallorca zu ziehen, war ein eigenartiger Entschluss, zumindest zu Beginn und für viele meiner Freundinnen und Freunde nicht nachvollziehbar. Aber wer hätte gedacht, was mich hier erwartet… das tiefste Blau des Meeres, silbern glitzernde Blätter der Olivenbäume, immerwährendes Grün in der Natur, das Zirpen der Zikaden, das goldene Licht der Sonne, S’Horabaixa, diese spezielle Nachmittagsstunde, die bis in den frühen Abend dauert, die blaue Stunde, die den Himmel in ein blau-rosa Licht tunkt. Wildromantische Buchten, zerklüftete Berge, wilde Pferde, Ziegen oder Hasen, die mal so rasch über die Strasse hoppeln… Kurz; unbeschreiblich viel unglaubliche Natur, die uns auch für das schwierige vergangene Jahr entschädigt. Zumindest für Vieles.

Die Natur ist eine der Besonderheiten von Mallorca, dann kommen die Menschen, die Kultur, das Essen, die Vielseitigkeit und noch vieles mehr dazu… deshalb bin ich wohl, nach fast sieben Jahren immer noch hier…

Ich liebe die italienische Küche, aber die spanische resp. die mallorquinische hat was. Eigentlich eine einfache Bauernküche, aber sehr schmackhaft, z.B. das Tumbet, die mallorquinische Variante der sizilianischen Parmigiana aus sonnengereiftem Gemüse. Ein unglaublicher Genuss. Als Vegetarierin, okay Flexitarierin, weil ich ab und zu Fisch esse und auch mal einen Wurst-Käse-Salat mit einem typisch schweizerischen Cervelat, geniesse ich diese Vielfalt an schmackhaftem Gemüse. Im Corona-Jahr haben wir uns einen Gemüsegarten angelegt, obwohl ich eigentlich keine Zeit dafür habe, zumindest nicht in normalen Zeiten.

Denn in normalen Zeiten, was auch immer das heissen mag, bin ich dauernd unterwegs. Entdecke neue Ecken der Insel, lerne spannende Menschen kennen, verliebe mich eigentlich täglich neu in die Vielfalt dieser Insel. Entdecke z.b. einen wilden Strand mit einem einfachen Chiringuito (Strandbeiz), dessen Köche aber fast auf Sterne-Niveau kochen und wo die Tante des Chiringuito-Inhabers für die Paellas zuständig ist. Eine kleine feine Karte und dann täglich noch das was der Markt frisch hergibt.

Suche tolle Häuser und Fincas an traumhaften Lagen für meine Gäste oder organisiere Hotelaufenthalte in kleinen, feinen und ebenfalls ausgesuchten Finca- oder Stadthotels.
Dann gibt es noch den Garten der Frauen bei Artà, welcher ein Eintauchen in die Geschichte und Kultur der Insel bietet. Die Geschichten, Biografien und Erfahrungen mallorquinischer Frauen hören und nacherleben und dies in einem mystischen Garten. Möglichst mit einer anschliessenden Paella, um sich mit den anderen Gästen noch auszutauschen. Der Garten hat in den Corona-Monaten etwas gelitten…ich bin mit den neuen Besitzern im Gespräch und hoffe, dass ich September wieder Führungen anbieten kann.

Künstlerinnen und Künstler der Insel kennenlernen… nicht anonym in den Galerien, sondern in deren Ateliers und in deren Zuhause. Selbst wenn einem die Muse an einem solchen Tag nicht küsst, fühlt man sich glücklich und um wunderbare Momente bereichert.

Mit Ladys First möchte ich genau das…. Vorurteile, die ich auch selbst hatte, entkräften. Den wirklich interessierten Frauen und Männern die Vielfalt und Schönheit dieser Insel zugänglich machen. Eine Form von Tourismus bieten, der die Natur und die Menschen, die hier leben, respektiert. Eine Annäherung an das wirkliche Mallorca.
Genau das will Ladys First. Ich bleibe also noch ein bisschen und freue mich auf euch….

Sonnige Grüsse von der Insel
Anna
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